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Von der Software-Schmiede zum Global Player
Türen ohne Schlüssel, Eingangsstationen mit integriertem Fingererkennungssystem, innovative Schalterprogramme und Zutrittskontrollen in Verbindung mit biometrischer Technologie auf höchstem Niveau – dank des schweizer-deutschen Unternehmens Idencom GmbH ist das längst keine Zukunftsmusik mehr. Der Marktführer im deutschsprachigen Raum für biometrische Fingerabdruckerkennungs-Software und OEM-Module feiert sein zehnjähriges Firmenbestehen und schreibt seit seiner Gründung eine beeindruckende Erfolgsgeschichte.
Idencom steht für höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards, neueste technologische Entwicklungen und innovatives Design. Diesen Qualitätsanspruch legt das Unternehmen bereits als Grundstein, als es vor zehn Jahren mit dem Lizenz-Verkauf von Fingerabdruckerkennungssoftware und OEM-Modulen beginnt. Idencom-Gründer und Diplom-Informatiker Qiu-Ping Zeng hat die Basis dazu entwickelt, als er während seines Studiums am Fraunhofer Institut in Berlin arbeitet.
Das Produkt des Informatikers überzeugt sofort. So begeistern sich schnell deutsche und Schweizer Investoren für seine Fingerabdruckerkennungs-Algorithmen. Zeng, der zwischenzeitlich aus beruflichen Gründen in die Schweiz gezogen war, startet dort die Idencom AG, die im Jahr 2000 ihre Gründung vollendet hat. Schnell finden sich Investoren, die das junge Unternehmen mit Kapital ausstatten und die weitere Unternehmensentwicklung möglich machen.
Anfangs fokussiert sich Idencom auf den Lizenzverkauf seiner biometrischen Biokey-Software und OEM-Module, die kontinuierlich weiterentwickelt werden. Schnell lassen sich große und namhafte Kunden für diese hochwertige Technologie gewinnen. Renommierte Unternehmen mit Zutrittskontrollsystemen wie Kaba und Siedle integrieren die Biokey-Software in ihre eigenen Produktreihen.
Der fortschreitende Erfolg der Biokey-Technologie führt 2002 zur Gründung der Idencom Germany GmbH als Entwicklungszentrum in Berlin. Die 100% Tochter der Idencom AG zieht es in die deutsche Hauptstadt, um durch die Nähe zum Fraunhofer Institut und der TU Berlin wissenschaftliche Synergien zu nutzen und dauerhaft zu gewährleisten, mit der Biokey-Software immer auf dem neusten technologischen Stand zu sein.
Dieser Ansatz zahlt sich aus. 2004 nimmt Idencom am bedeutendsten internationalen Fingerabdruckserkennungs-Wettbewerb teil, dem FVP (Fingerprint Verification Contest). Als bester Algorithmus in Westeuropa unter 67 Teilnehmern wird die Biokey Software ausgezeichnet. 2005 erhält sie ihr EU-Patent. Im selben Jahr erweitert Idencom sein Angebot. Zu der preisgekrönten Biokey Software reihen sich auch weitere OEM-Module in das Produktspektrum ein. Diese Hardware-Komponenten lassen sich in Schließsysteme, Zutrittskontroll- und Alarmanlagen, Schalterprogramme und vieles mehr integrieren. Neben Kaba und Siedle nutzen auch weitere namhafte internationale Kunden wie Interflex, Sesam, CM-Papp, Carl Fuhr, Hörmann, Assa Abloy, Carl Wittkopp, Lippert Berlin, Honeywell und viele mehr die biometrische Technologie von Idencom. Innerhalb kürzester Zeit wird Idencom zum Marktführer für biometrische Software und OEM-Module im deutschsprachigen Raum und zählt weltweit zu einem der führenden Biometrieanbieter.
Waren es bis dahin Komponenten und die prämierte Biokey Software, kommt Idencom 2007 mit einem eigenen Endprodukt auf den Markt. Mit seiner Biokey Gate-Reihe bietet Idencom biometrische Tür- und Schließsysteme an, die über den Großhandel und Installateure an den Endverbraucher vertrieben werden. Mit Biokey Gate lassen sich Türen und Tore komfortabel per Finger öffnen. Alle Produkte dieser Reihe setzen sich aus einer Außen- und einer Inneneinheit zusammen. Die Außeneinheit besteht aus einem formschönen Gehäuse, das einen robusten thermischen Zeilensensor mit einer Fingerführung aus Edelstahl enthält. Für die generelle Nutzung ziehen die Anwender ihren Finger über den Sensor. Durch dieses Verfahren bleibt kein Fingerabdruck zurück, der für eine Nachbildung missbraucht werden kann. Stimmen die gescannten, biometrischen Merkmale mit den gespeicherten überein, öffnen sich Türen und Schlösser. Diese vorbildliche Datenschutzmaßnahme – es werden ausschließlich Minutienpunkte, keine Fingerabdrücke gespeichert – ist ein zentraler Bestandteil aller BioKey Produktlinien.
Die Qualität der Idencom-Produkte überzeugen weltweit. Immer weiter baut das Unternehmen internationale Geschäftsbeziehungen auf und wird in über 20 Ländern tätig. Dabei bleibt Idencom dem Anspruch treu, seine Produktreihe fortwährend zu optimieren und auf den neusten technologischen Stand zu bringen.
Bereits 2009 beginnt Idencom mit der Entwicklung eines neuen OEM-Moduls. Das Biokey Modul 4000 kommt 2010 auf den Markt und übertrifft alle Erwartungen: Sein 400 Mhz-Prozessor ist außerordentlich leistungsstark. Damit lassen sich größere Datenmengen noch effizienter verarbeiten, so dass bis zu 500 Templates schneller, komfortabler, sicherer und mit deutlich höherer Genauigkeit erkannt werden. Idencom hat dieses leistungsstarke Modul direkt in seine beiden neuen Produktlinien integriert, die ebenfalls in der ersten Hälfte 2010 den Markt begeistern: Biokey Inside für die Zielgruppe der Metall- und Türenbauer und das Großhandelsprodukt Biokey Gate New Line.
Mit dem Modularkonzept Biokey Inside haben Hersteller aus den Bereichen Metall- und Türenbau, Schließtechnik, Briefkästen, Sprechanlagen und Schalterprogrammen die Möglichkeit, im „Baukastenprinzip“ sich eigene Produktreihen mit integrierten, biometrischen Zutrittsystemen für ihre Kundengruppen zusammen zu stellen.
Biokey Gate New Line entspricht Idencoms Anspruch der fortdauernden Produktoptimierung. Es führt die Biokey Gate-Reihe fort und setzt mit seiner eleganten Form, dem edlen Edelstahlgehäuse und dem hochwertigen Biokey Modul 4000 neue Maßstäbe für biometrische Schließsysteme, die umgehend honoriert werden. Direkt zur Markteinführung im April 2010 wird Biokey Gate New Line mit dem Design Plus powered by Light+Building 2010 ausgezeichnet, einem der international wichtigsten Designpreise der Elektrobranche. Darüber hinaus wurde es jüngst durch den Wirtschaftssenat Berlin für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 nominiert, der bedeutendsten Design-Auszeichnung Deutschlands. Die Unternehmensgeschichte Idencom ist eine kontinuierliche Erfolgsgeschichte, die als Software Schmiede begann und sich innerhalb von zehn Jahren zum Global Player entwickelt. Auch für die Zukunft plant das Unternehmen den weiteren Ausbau: „Wir wollen 2011 international in mehr als 40 Ländern aktiv werden und die Anzahl unserer OEM- und Lizenzkunden verdoppeln“, sagt Qiu-Ping Zeng, Chief Executive Officer (CEO) von Idencom. Es bleibt spannend, Idencoms Entwicklung weiter zu verfolgen.
Berlin, 25. Juni 2010
Weitere Informationen und Photos vom 10-Jahres Jubiläum
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